MAAKA

MAAKA

Salat. Melone. Wirsing.

Wir verbinden mit Ihnen alltägliche Lebensmittel. Zudem wirkt der Salat, mit seinen dünnen Blättern und seinen zarten Adern, sehr zerbrechlich, sie erinnern an Schmetterlingsflügel.

Doch plötzlich lösen sich die Materialien in Linien, wellenartigen Formen, Hell und Dunkel auf und verwandeln sich in robuste Platten, ähnlich einer Rüstung. Die Einzelstücke wirken nicht mehr zart und verletzlich, sondern robust, geschlossen und allumfassend.

Das Gesicht, wie von einer Schlingpflanze umhüllt, wird zu einem mystischen abstrakten Wesen, die Menschlichkeit verkennt und ist nur noch anhand der Augen, den Händen oder dem Brustbereich zu erkennen.

Die entstandenen Wesen fixieren den Betrachter mit bedrohlichem und entwaffnenden Blick oder schauen in die Ferne, ihr Ausdruck durch einen Schnappschuss festgehalten. Somit wirken die Bilder, trotz Inszenierung als wäre soeben ein unerforschtes Indigenes Regenwaldvolk entdeckt und ihr Aussehen zum ersten Mal dokumentiert worden. Der Betrachter fokussiert sich auf deren Gesicht und Mimik.

Die Namen der Bilder, unterstreichen die gewählte Charaktereigenschaft der Abbildungen. Sie alle entspringen aus uralten, exotischen indigenen Völkern oder alten mythologischen Gruppen, wie dem Volk der Maorie. „Maaka“ ist beispielsweise ein alter Maoriename mit der Bedeutung “Gott des Krieges„.

Die Motive wurden auf Hahnemühle Photo Rag Satin Papier gedruckt. Dies gewährleistet dem Betrachter einen ungefilterten Blick, ohne jegliche Spiegelung und Glanz auf die Werke.

Analoges Fotografieren

Das analoge Fotografieren geht mit einer intensiven und bewussten Beobachtung unserer Umwelt einher, sowie mit einer Wertschätzung dem fertigen und einzigartigen Bild gegenüber. Das Fotografieren eines Ausschnittes bleibt ein abstrakter Prozess, geschuldet dem Phänomen das Bild im Anschluss nicht sofort sehen zu können. Somit existiert es zunächst nur in der eigenen Vorstellungskraft.

Getrieben von der Phantasie und der Notwendigkeit den Moment einzufangen und die Ästhetik für immer zu bewahren, wurde dieses Medium gewählt um der Reihe Maaka Ausdruck zu verleihen.

Alle Bilder wurden mit einer YASHICA 2000 FX-3 Super-Kamera und mit einem Ilford FP4 Plus Black and White Film aufgenommen.

Werke