“None of your business”

Die Weibliche Genitalverstümmelung ist ein Eingriff, bei dem die weiblichen Geschlechtsteile entfernt oder verletzt werden.

Weltweit sind 200 Millionen Frauen von der brutalen Verstümmelung betroffen, die Dunkelziffer ist wesentlich höher.

Täglich werden 8.000 Mädchen ihrer Genitalien und Würde beraubt.

Alle elf Sekunden eins.

FGM ist irreversibel und unmittelbar. Der Eingriff wird meistens ohne Narkose und unter unhygienischen Bedingungen durchgeführt. Betroffene sind von unzähligen seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen und Schmerzen betroffen.
Das Alter variiert stark, dabei reicht die Altersspanne von wenigen Monate alten Säuglingen, bis hin zu erwachsenen Frauen.
Die am stärksten betroffenen Regionen sind afrikanische Länder, jedoch kommt es in geringerem Umfang auch in Asien, in der Europäischen Union, Südamerika, den USA, Kanada und anderen Einwanderungsländern vor.

In einigen Gemeinden gelten die äußeren weiblichen Genitalien als schmutzig und hässlich und werden entfernt, angeblich um Hygiene und Ästhetik zu fördern. Außerdem wird sie durchgeführt, um voreheliche Jungfräulichkeit und eheliche Treue sicherzustellen.

Die Videoinstallation soll die Vielzahl an Frauen, welche unter der traditionellen Praktik leiden, versinnbildlichen und den Betrachter mit der Realität konfrontieren und aufklären.

FGM und weitere schädigende und unterdrückende, traditionelle Praktiken müssen im gesellschaftlichen Kontext thematisiert und positioniert werden.